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Fayencen für den Ledertapetensaal

Für die Vervollständigung der Sammlung an Vasen, Fayencen und Koppchen im Ledertapetensaal können die Mitglieder der Gesellschaft originalgetreue Nachbildungen bestellen.
Der original erhaltene Ledertapetensaal im Oranienbaumer Schloss wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten am 7. Juli 2007 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches konnte durch den Ankauf von Fayencen und Vasen einen Beitrag für die Bestückung der zahlreichen Konsolen leisten. Leider fehlen noch viele Stücke, um die einst reiche Sammlung wieder aufzufüllen.

Für die Kaminwände besteht die Möglichkeit, verschiedene kleinere Vasen, Fayencen und Koppchen, die im Kunsthandel nicht zu erwerben sind, in Handarbeit nachzugestalten. Für diese Arbeit konnte die Keramikkünstlerin Constanze Schellbach gewonnen werden. Dadurch erhält man die einmalige Gelegenheit, ein gleiches Teil für zu Hause zu erwerben. Die Gesellschaft bittet Ihre Mitglieder und Freunde, durch eine Spende davon regen Gebrauch zu machen. Bitte senden Sie die ausgefüllte Rückseite an die Geschäftsstelle unserer Gesellschaft.

 

Patenschaft für Rebstöcke auf dem Wörlitzer Weinberg

Die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches sucht unter Ihren Mitgliedern Paten für die Rebstöcke.
Der Weinberg am Wörlitzer Nymphaeum ist Dank der von der Winzergenossenschaft Freyburg-Unstrut e. G. gespendeten Rebstöcke neu erstanden.

Im Herbst 2005 haben der Geschäftsführer der Winzervereinigung und der Direktor der Kulturstiftung DessauWörlitz in Anwesenheit der Presse symbolisch zwei Rebstöcke der alten Sorte Silvaner gepflanzt und angegossen. Insgesamt haben Mitarbeiter der Kulturstiftung auf dem Weinberg 99 Rebstöcke gepflanzt.

Die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches sucht unter Ihren Mitgliedern Paten für die Rebstöcke. Für einmalig 99,- € kann man eine zeitlich unbegrenzte Patenschaft übernehmen. Der Pate erhält einen „Patenbrief“ mit der genauen Bezeichnung „seines“ Rebstockes. Am Weinberg wird eine Tafel die Identifizierung des Rebstockes ermöglichen.

Das Geld aus der Patenschaft wird ausschließlich für die Rekultivierung eines Weinbergs am Luisium verwendet.

Die gute Idee besteht darin, Pate für etwas Lebendiges zu werden und das Wachsen und Gedeihen der Rebstöcke mitzuerleben.

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten, erkundigen Sie sich bitte über weitere Einzelheiten in der Geschäftsstelle (034905/30870). Den Betrag von 99,00 € können sie auf das Konto der Gesellschaft bei der
Deutschen Bank PGK Dessau, Kto.-Nr.: 7030703, BLZ: 86070024
unter Angabe des Kennwortes „Weinberg“ überweisen.

 

Muschelgrotte im Monument

Verkauf von Austern bei der Jahreshauptversammlung für die Restaurierung der Muschelgrotte und Kostenübernahme für den Fahnenmast; 2006
Zum Gedächtnis an seine Vorfahren ließ Fürst Franz von Anhalt-Dessau zwischen 1801 und 1807 auf dem Wörlitzer Elbwall das „Monument“ und darauf eine antike Säule errichten. Die Wände einer Grotte in diesem Bauwerk waren ursprünglich mit Muschelschalen bedeckt. Darin sind Spiegel angebracht gewesen, in denen sich durch die Türöffnung die Landschaft widerspiegelte.
Die Gesellschaft der Freunde hat anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 20. Mai 2006 ein Austern-Essen an der Luisen-Klippe veranstaltet, wobei 1250 Austern gegessen wurden, deren Schalen für die Restaurierung der Muschelwand verwendet werden kann.
Außerdem übernahm die Gesellschaft die Kosten für die Anschaffung eines neuen Fahnenmastes, der mittlerweile das restaurierte Monument krönt.

 

Goldledertapeten

Das von der oranischen Prinzessin Henriette Catharina ab 1683 erbaute Barockschloss Oranienbaum beherbergt heute noch einen Raum, der komplett mit Goldledertapeten ausgestattet ist. Die Tapeten wurden um 1700 in Holland hergestellt. Selten ist die 300 Jahre alte Ledertapetenausstattung eines ganzen Saales in derartiger Vollständigkeit erhalten geblieben.

Die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches hat den Ankauf von Ledertapeten mit 3.400,00 € bezuschusst und eine Spende in Höhe von 3.000,00 € von Frau Bettina Zech, langjähriges Mitglied der Gesellschaft, an die Kulturstiftung DessauWörlitz weitergeleitet.

 

Walnussallee, Mosigkau

Projekt, 2001

Im April 2000 hat die Gesellschaft ihre Mitglieder zu einer Spendenaktion »Walnussbäume für den Stiftsgarten Mosigkau« aufgerufen. Ziel war es, den Ankauf und Pflanzung von 22 Bäumen zu finanzieren. Die Pflanzung der 22 Walnussbäume ist der erster Schritt zur Wiederherstellung der historischen Walnussallee. Mit dieser und weiteren Maßnahmen wird das Ziel verfolgt, die Außenbereiche der Mosigkauer Schlossanlage dem aussehen des 18. Jahrhunderts wieder ähnlich zu gestalten.

Der damalige Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Gert Hoffmann und der Direktor der Kulturstiftung, Dr. Thomas Weiss haben am 28. November 2000 symbolisch den ersten Baum gepflanzt. Die Bäume tragen den Namen ihrer Spender, die am 8. Juni 2001 zur Einweihung »ihrer Walnussallee« nach Mosigkau kamen.

 

Gusseiserne Pflanzkübel & weibliche Hermen

Projekt, 1999-2000
Seit der Fertigstellung des Wörlitzer Schlosses 1773 wurde die Umgebung mit Pflanzen aus dem Mittelmeerraum geschmückt, die den Sommer über in gusseiserne Pflanzgefäße eingesetzt werden. An historischen Standorten sind 18 originale historische Pflanzgefäße aufgestellt.

Um den ständig steigenden Vandalismusschäden bzw. Verlusten durch Diebstahl entgegenzuwirken, werden die Originale seit 1994 schrittweise durch nachgegossene Kopien ersetzt.
Die Gesellschaft hat als Ergänzung von Leuchtturmmitteln 13.250,00 DM für den Ankauf von 10 gusseisernen Pflanzgefäßen und zwei weiblichen Hermen für den Schlossgarten Wörlitz beigesteuert.

 

Multimedia-Terminal

Projekt, 2000
Gleichzeitig mit der Wiedereröffnung des Küchengebäudes in den Wörlitzer Anlagen wurde ein Computerterminal im Wert von 13.250,– DM von der Siemens AG an die Kulturstiftung übergeben. Diese Spende kam durch Vermittlung der Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches e. V. zustande.

Mit Hilfe des Computerterminals können sich die Besucher auf eine »digitale Reise durch Zeit und Raum« begeben und sich über die Entstehung, die Geschichte und Entwicklung des Gartenreiches informieren. Das Computerprogramm hierfür wurde im Rahmen des von der Gesellschaft der Freunde vergebenen Wörlitz Stipendiums von Herrn Christian Melms erarbeitet.

 

Sanierung – Küchengebäude

Projekt, 1993–2000

Nach einer großzügigen finanziellen Hilfe der Deutschen Bank 1993/94 – vermittelt durch die soeben gegründete »Fördergesellschaft für die Wörlitzer Anlagen« (heute »Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches e. V.«) – konnten die ersten Sicherungsmaßnahmen am Küchengebäude am Wörlitzer Schloss durchgeführt werden. Weitere 6 Jahre sind vergangen bis zur Wiedereröffnung des sanierten Gebäudes am 9. März 2000, anlässlich des 200. Todestages von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff.

Das Gebäude diente ursprünglich der Bewirtschaftung des Schlosses, beherbergte Küche und Waschküche, Gästezimmer, Räume für Bediensteten und Toiletten. Im Sommerspeisesaal speiste oft die Hofgesellschaft des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau. Das Gebäude diente später verschiedenen Zwecken. So war z. B. ab 1964 für zwei Jahrzehnte ein Altersheim hier untergebracht.

Nach der Restaurierung wurde das Gebäude einer modernen Zwecken entsprechenden Nutzung zugeführt: Im ehemaligen Küchentrakt befindet sich eine Gaststätte mit einem rekonstruierten historischen Kamin.

Gegenüber im Erdgeschoss ist der erste »Gartenreichladen« der Kulturstiftung untergebracht, wo die Besucher ein umfangreiches Angebot an regionalen Produkten, Büchern und Souvenirs vorfinden.

Im Obergeschoss befinden sich Räume für Tagungen, Vorträge und Veranstaltungen. Eine Dauerausstellung informiert über die Geschichte des Gartens, seiner Bauwerke, des Küchengebäudes und über die Geschichte seiner Sanierung.

 

Förderung von drei »Wörlitz Bänken« für den Schlossgarten Wörlitz

Projekt, 1998

Nach einer noch vorhandenen historischen Gartenbank mit Sitzfläche aus Eiche und aus Elbsandstein gefertigtem Sockel, werden die Wörlitz Bänke von Ortsansässigen Handwerkern nachgebaut. Ziel der Aktion: auch durch die Aufstellung der Wörlitz Bänke das historische Erscheinungsbild der Wörlitzer Anlagen wieder erlebbar zu machen.

Unter dem Motto »Elbsandstein und Eiche: Die Bank von Wörlitz« startete die Firma GARPA 1998 eine erfolgreiche Stifter-Aktion. Die Gesellschaft der Freunde stiftete aus eigenen Mitteln 3 Wörlitz Bänke, die gegenüber vom Schloss Wörlitz aufgestellt wurden. Seit 1999 sind 27 Bänke im Schlossgarten aufgestellt worden.

Die Aktion ist noch nicht abgeschlossen, weitere Bänke können gestiftet werden.

 

Hammerflügel

Projekt, 1998

Nach den Schlössern von Mosigkau und Wörlitz ist das Luisium das dritte Schloss der Kulturstiftung DessauWörlitz, das mit einem wertvollen Klavier aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet ist. Zur festlichen Wiedereröffnung des restaurierten Schlosses Luisium am 24. September 1998 (Geburtstag der Fürstin Luise) übergab die Gesellschaft der Freunde des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches einen mit Spenden der Mitglieder angekauften und restaurierten Hammerflügel für den Festsaal im Schloss Luisium.

 

Ankauf einer Abhandlung »Chinesische Baukunst«

Projekt, 1995

Sir William Chambers, ein in Stockholm geborener Engländer beschäftigte sich mit Landschaftsgärten und entwarf Parkgebäude im chinesischen Stil, etwa für Kew Gardens bei London, womit er seinerseits einen erheblichen Einfluss auf die Gartenkunst in Dessau und Wörlitz ausübte.

Während eines Symposiums über Englisch-Chinesische Gärten in Europa, ausgerichtet aus Anlass des 200. Todestages von Sir William Chambers, überreichte Herr Dr. Hoffmann, Vorsitzender der Gesellschaft, Herrn Dr. Weiss, dem Direktor der Kulturstiftung DessauWörlitz ein Buch des Franzosen Charles Louis le Rouge. Bei dem 1776 in Paris veröffentlichten Buch handelt es sich um die französische Übersetzung eines Chambers-Werkes, das chinesische Baukunst vor allem in der Provinz Kanton beschreibt.

Die »Abhandlung über Gebäude, Möbel, Wohnungen, Maschinen und Gebrauchsgegenstände« ist der Teil eines 21-bändigen Rouge-Werkes, der bislang in der Schlösser-Bibliothek fehlte.
Der anhaltische Fürst Franz erhielt wesentliche Anregungen aus der »Abhandlung«, die Wörlitzer Chinoiserien sind teilweise sorgfältige Kopien von Räumen und Gegenständen, die Chambers beschrieb.

 
 
technische Umsetzung durch: Systemhaus Wittenberg